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Augenchirurgie

In unserer Praxis werden verschiedene Augenerkrankungen mit modernen, mikroinvasiven Verfahren chirurgisch behandelt:

- Fehlsichtigkeit (Kurz-, Weitsichtigkeit)
- Grüner Star (Glaukom)
- Grauer Star
- Nachstarbehandlung des Grauen Stars
- Durchblutungsstörung der Netzhautmitte
- Netzhautablösung
- Ästhetische Chirurgie


Das gesunde Auge

Das gesunde Auge ermöglicht scharfes Sehen
von Bildern bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen und in unterschiedlichen Entfernungen durch das perfekte Zusammenspiel seiner einzelnen Teile. Hornhaut und Linse brechen und bündeln Lichtstrahlen so, dass auf der Netzhaut ein scharfes Bild entsteht. Bei nahen Gegenständen wölbt sich die Linse, bei entfernten flacht sie ab. Die Iris hat die Funktion einer Blende: Bei starkem Lichteinfall verengt sie sich, bei Dunkelheit erweitert sie sich. Die Netzhaut setzt die empfangenen Lichtsignale in Nervenimpulse um, der Sehnerv leitet diese Impulse an das Gehirn weiter.

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Das fehlsichtige Auge

Bei der Kurzsichtigkeit ist der Augapfel zu lang und der Brennpunkt der Lichtstrahlen liegt vor der Netzhaut. Der Augapfel des weitsichtigen Auges ist zu kurz, die Lichtstrahlen treffen auf die Netzhaut bevor sie gebündelt sind.

Lichtstrahlenverlauf beim normalen Auge

normales Auge

Lichtstrahlenverlauf beim kurzsichtigen Auge

kurzsichtiges Auge

Lichtstrahlenverlauf beim weitsichtigen Auge

weitsichtiges Auge

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Behandlung der Fehlsichtigkeit mit dem Excimer-Laser

Die Lasertherapie der Fehlsichtigkeit ist ein modernes, direktes Behandlungsverfahren. Statt Korrektur der Fehlsichtigkeit durch Brille oder Kontaktlinse wird das Problem direkt am Auge durch einen Excimer-Laser behandelt.

Der Excimer-Laser ist ein Kaltlicht-Laser, der nur wenige tausendstel Millimeter in die Hornhaut eindringt, ohne das darunter liegende Gewebe zu schädigen.

Durch sanfte, praktisch schmerzfreie Abtragung von Hornhautgewebe werden die optischen Eigenschaften des Auges, also die Brechkraft, direkt verändert. Die ganze Behandlung dauert nur wenige Minuten.

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Weitere Einsatzgebiete der Laser-Chirurgie

Beim Grünen Star (Glaukom) handelt es sich um einen langsam fortschreitenden Sehnervenschwund mit Verfall des Gesichtsfeldes, oft verbunden mit einer krankhaften Erhöhung des Augeninnendrucks.

Gelegentlich bildet sich nach einer Behandlung des Grauen Stars erneut eine Trübung. Dieser sog. Nachstar kann ohne erneuten chirurgischen Eingriff mit einem Laser innerhalb von Sekunden aufgelöst werden.

Behandlung von Durchblutungsstörungen der Netzhautmitte und zur Vorbeugung von Netzhautablösung.


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Mikroinvasive chirurgische Behandlung des Grauen Stars

Der Graue Star (Katarakt) ist eine Trübung der Augenlinse. Die häufigste Ursache ist der natürliche Alterungsprozess. Weitere Ursachen können Verletzungen, Entzündungen des Augeninneren und Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes) sein. Bei der Operation wird die trübe Linse entfernt und durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Angewendet wird das moderne Verfahren der Phakoemulsifikation, es gilt als besonders schonend und sicher.

Ablauf der Operation:
Wir setzen ein modernes und fortschrittliches Verfahren ein: Linsenverflüssigung mit kombinierter Kleinschnitttechnik (Phakoemulsifikation). Sie gilt als besonders schonend und sicher.
  • zunächst wird Ihr Auge vor der Operation örtlich betäubt
  • durch einen sehr kleinen Schnitt von ca. 3 mm Breite wird eine dünne Sonde eingeführt. Diese besteht aus Titan und wird in Schwingungen versetzt, die im Ultraschallbereich liegen. Treffen diese Wellen auf das trübe Linsenmaterial, so wird es zerkleinert. Die dabei entstehende Emulsion wird durch eine Öffnung in der Sonde abgesaugt.
  • Im Auge zurück bleibt ein feines, dünnes und meist klares Hautsäckchen, der sog. Kapselsack. Er hat bis zur OP die natürliche Linse umgeben und nimmt jetzt die neue Linse exakt auf.
  • Der besondere Vorteil des kleinen Schnitts ist die kurze Heilungszeit. Schon nach wenigen Tagen kann der Patient wieder gut sehen.
Darstellung der Linsenverflüssigung durch Ultraschall
Linsenverflüssigung

Darstellung der Implantation einer Linse
Implantation der Linse

In den Tagen nach der OP müssen regelmäßig Augentropfen genommen werden. Bis zum Erhalt einer endgültigen Brille nach ca. 4 Wochen bekommen Sie eine Übergangsbrille verschrieben. Nach Abschluß der Behandlung sollten das Auge alle 6-12 Monate untersucht werden.

Es gibt unterschiedliche Linsentypen aus sehr gut verträglichen Kunststoffen von denen lebenslang keine Abstoßungsreaktionen zu erwarten sind (Erfahrungen seit ca. 50 Jahren). Neben flexiblen, faltbaren Linsen werden auch nicht verformbare Linsen aus dem Kunststoff PMMA eingesetzt. Andere Linsen gleichen zusätzlich Hornhautkrümmungen aus.

Einsetzen einer faltbaren Linse
gefaltete Linse
Einsetzen einer nicht verformbaren Linse
PMMA-Linse

Ästhetische Chirurgie

Ästhetische Behandlungen (Lidkorrektur, Warzenentfernung und Faltenbehandlung) werden in Zusammenarbeit mit der Praxis Dres. Kaffine und Belgardt durchgeführt.

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